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Nov 20 2017

Squash in Österreich -letzte Ereignisse – WSF Level 1 Coaching Course in Graz – Holland und Rahm bei Polish Masters – Österreicher beim Balkan Cup 2017 – Narrenzeit Turnier in Wien

WSF Level 1 Coaching Course in Graz


Acht hochmotivierte Kursteilnehmer versammelten kurz vor Faschingsbeginn – Hic Nomen Non Est Omen – im Racket Sport Center Graz zu einem 4-tägigen Kurs unter der Leitung von WSF-Tutor Michael Khan.

Schwerpunkt dieser ersten Ausbildungs-Stufe des europäischen Squashverbandes ist das Kinder- und Anfängertraining.

Theoretische und praktische Übungen wechselten sich ab und viele Übungen mussten die Teilnehmer mit ihrer linken Hand spielen, um Anfängerprobleme besser verstehen zu können.

Am Samstag nachmittag wurden sie dann noch mehr gefordert, denn sie mussten ein 60 Minuten Training mit Grazer Jugendlichen selbständig planen und durchführen.

Diese erste Prüfung meisterten sie – nicht nur gemessen am Spaß, den die Kids dabei offensichtlich hatten – souverän.

Am Abschlusstag standen dann für alle Schüler Lehrauftritte mit Einzeltrainings am Programm und das erfreuliche Ergebnis lautete: Alle durchgekommen!

Hinten von links nach rechts die Azubis mit Ihrem Ausbilder:

Robert Holzapfel – Philipp Pointner – Michael Haberl – Othmar Ruprecht
Christian Schein – Manuel Schatz – Christoph Weber – Stefan Kessler
Michael Khan

Im Vordergrund die furchtlosen Test-Jugendlichen – offensichtlich unbeschädigt!

Lemon Masters beim Polish Masters


Bei den Polish Masters Open in Krakau erreichten die beiden Schwechater Eva Rahm und Andy Holland (beide Squash Wizzards Lemon) Stockerlplätze.

Eva musste sich in der Klasse Ü35 in einem starken Feld lediglich Dominika Witkowska (POL) und Stefanie Leiber (GER) geschlagen geben, was im Endklassement den dritten Platz bedeutete.

Andy konnte in der Altersklasse Ü40 ins Finale einziehen. Dort unterlag er dem Engländer Paul Johnson mit 1:3.

Der ÖSRV gratuliert zu diesen Leistungen unserer „Jung-Senioren“!

 

Österreicher beim Balkan Cup 2017


Österreicher am Balkan in Siegerlaune!

Mit Daniel Haider, Andreas Freudensprung, Barnaby Bolena und Kevin Waldner nahmen heuer vier Österreicher am ASB Balkan Cup 2017 in Belgrad (SRB) teil.

Dieser alljährliche Event, organisiert vom Altmeister Ivan Djordjevic, wurde heuer höchstwahrscheinlich das letzte Mal ausgetragen, daher war die Anzahl der Nennungen mit 42 Teilnehmern im Herrenbewerb deutlich höher als in den letzten Jahren.

Kevin Waldner (Arena Squashclub Wels / OÖ)

In der dritten Runde war für den ersten Österreicher im Hauptbewerb Endstation. Gegen den Topgesetzten Kroaten Martin Kegel war für den Oberösterreicher Kevin Waldner kein Kraut gewachsen. Allerdings erkämpfte er sich mit den darauffolgenden drei Siegen den am Ende für ihn sehr erfreulichen 9. Platz.

Barnaby Bolena (City & Country Squashclub / Wien)

Im Viertelfinale gab es das erste Österreicherduell. Der auf 3 gesetzte Andreas Freudensprung traf auf die Nummer 6 Barnaby Bolena. „Happy“, nach längerer Verletzungspause wieder zurück in alter Stärke, konnte dies in den Runden davor sowie nun im Viertelfinale eindrucksvoll beweisen und ließ Barnaby keine Chance.

Der hier Unterlegene, der sich selber mehr Gegenwehr zugetraut hätte, entschied sich, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und den Fokus auf seine beiden weiteren Matches zu legen. Dies gelang ihm bravourös und mit einem starken 5. Platz konnte er zufrieden die Heimreise antreten.

Daniel Haider (IG Squash Pflaum / OÖ)

Im Semifinale kam es zum nächsten Duell zweier Österreicher. Daniel Haider, als Nummer 2 des Turniers gesetzt, erlaubte sich in den Vorrunden keine Blöße und stand ohne Satzverlust im Semifinale. Sein genaues und druckvolles Spiel zeigte auch bei Andreas Freudensprung Wirkung, er sicherte sich eine 2:0-Satzführung.

Doch für Happy war der Kuchen noch nicht gegessen. Er reduzierte seine Fehlerquote drastisch und Haider konnte jeweils zum Satzende das hohe Niveau nicht mehr halten. Der Stockerlplatz blieb Daniel Haider jedoch nicht verwehrt, der Bulgare Stoil Jilev trat nicht mehr an.

Andreas Freudensprung (NV SU Wr. Neudorf – Mödling / NÖ)

Somit kam es im Finale zum Duell Martin Kegel gegen Andreas Freudensprung. Im beidseitigen Einverständnis wurde das Finale auf 2 Gewinnsätze reduziert.

Den besseren Start hatte Kegel, eine frühe 6:1-Führung ließ er sich nicht mehr nehmen und gewann den ersten Satz mit 11:8. Doch Happys Tank war noch nicht leer. Mit zahlreichen fantastischen Shots überraschte er Kegel im zweiten Satz (11:6) und erzwang den Entscheidungs-Satz.

Der Kroate zog nochmal das Tempo an und obgleich Happy bis Mitte des Satzes dranblieb, konnte er schlussendlich die Finalniederlage nicht mehr verhindern.

Dennoch ein ganz toller Erfolg des 42-jährigen bei seinem Turniercomeback, mit dem er aufzeigte, dass man zukünftig seinen Namen auch bei den kommenden Eliteturnieren in Österreich auf der Rechnung haben sollte.

 Daniel Haider – Martin Kegel – Andreas „Happy“ Freudensprung

 

Fazit

Alle vier Österreicher hatten demnach jeweils nur eine Niederlage im Gepäck und standen am Ende allesamt in den Top 10 der Gesamtplatzierung – ein schöner Erfolg der heimischen Squasher im befreundeten Ausland.

„Die hilfsbereite Turnierleitung und eine tolle Anlage mit großartiger Players Party machten dieses Turnier zu einem hervorragenden Event. Zu schade, dass es wohl das letzte Mal stattgefunden hat, wir hätten nächstes Jahr wieder genannt“, spricht Haider aus dem Munde aller österreichischen Teilnehmer.

Zu den Turnierdetails

 

„Narrenzeit“-Turnier an Stefan Hofstätter


Der Beginn des Faschings wurde am Fuße des Wienerbergs im City & Country Club ganz stilgerecht am 11. November exakt um 11.11 Uhr mit Krapfen, Kuchen und einem Ranglistenturnier eingeläutet.

Trotz starker Konkurrenz durch eine Coaching-Ausbildung der ESF sowie die zweite Runde der VICTOR Herren Bundesliga in Graz war die erste Auflage dieses österr. Ranglistenturniers in Wien-Favoriten ein voller Erfolg:

20 Spielerinnen und Spieler, darunter 15 Herren, 3 Damen und 2 Jugendliche, trafen sich zum sportlichen Wettkampf.

Plätze 17-20

Nach der Qualifikation kämpften Lukas Steiner vom Union C19 Squash Team Wien sowie Karin Haberleithner, Lisa Schwinghammer und „Norsker“ Andreas Nakkerud vom veranstaltenden Verein um die Plätze 17 – 20 – und genau in dieser Reihenfolge waren sie auch letztendlich klassiert.

Erste Hauptrunde

Die erste Runde brachte eine kleine Überraschung: David Grabenweger schlug Tom Selan nach hartem Kampf mit 3:2.

Ansonsten gab es durchaus Favoritensiege:

Stefan Hofstätter gewann gegen Markus Wache mit 3:0.
Charlie Hancock erkämpfte sich gegen Gerald Bieder ein 3:2.
Roman Wittchen setzte sich gegen Daniel Dalupp mit 3:0 durch.
Kevin Schön hatte mehr Mühe als erwartet gegen „Fozzy“ Nabinger – trotzdem: 3:0.

Ganz klare 3:0-Erfolge feierten hier auchThomas Schön gegen Benedikt Hejda,
Florian Meisenbichler gegen Elfi Stefan sowie Andreas Blauensteiner gegen „Manni“ Landauf.

Untere Hälfte

Im Feld 9 – 16 gab es dann einige sehr spannende Spiele.

Vor der reinen Wienerberg-Begegnung um Platz 15 gab „US-Boy“ Daniel Dalupp gegen Elfi Stefan leider vorzeitig w.o.

Das Spiel um Platz 13 ging an Markus Wache (auch CCCS Wien) durch ein 3:1 gegen „Fozzy“ Nabinger (Fit & Squash Wien).

Für Tom Selan lief das Turnier in seiner Heimanlage etwas zäh und er musste sich nach einem 3:0-Sieg gegen Manni Landauf (Fit & Squash) mit Rang 11 zufriedengeben.

Den 9. Platz sicherte sich ebenfalls in drei Sätze Gerald Bieder (C19 Wien) vor Benedikt Hejda (Fit & Squash Wien).

Viertelfinale

In der 2. Runde gab es das Aufeinandertreffen von Andreas und Florian.
In einem harten Match setzte sich der „Neo-Schwechater“ gegen den „Ex-Postler“ mit 3:2 durch.

Im Familienduell zwischen Kevin und Thomas setzte sich Kevin mit in fünf Sätzen durch.
Roman musste gegen David einen Satzverlust hinnehmen.
Nur Elfi behielt ihre weiße Weste gegen Charlie.

Plätze 5 – 8

Das Spiel um Platz 7 holte sich „Hausherr“ Thomas Schön gegen den „Mann von der Insel“ Charlie Hancock (gleicher Verein) ohne einen Satz abzugeben.

Andreas Blauensteiner (ebenfalls CCCS) gewann gegen David Grabenweger (SU Bad Vöslau / NÖ) mit dem gleichen Ergebnis und belegte dadurch Platz 5.

Semifinale

Das Semifinale zwischen Florian und Kevin war wieder ein absoluter Krimi. Florian hatte letztendlich die besseren Nerven und konnte mit seiner Routine das Spiel ganz knapp mit 3:2 für sich entscheiden.

Stefan allerdings ließ Roman hier keine Chance auf einen Satzgewinn und folgte somit Florian ins Finale.

Pokal-Entscheidungen

Um Platz 3 entwickelte sich ein munteres Spiel. Roman Wittchen (City & Country Squashclub Wien) hatte zum Schluss mehr Kraft als sein junger Klubkollege Kevin Schön und errang den dritten Platz mit 3:1.

Das Finale war eine klare Sache für Stefan Hofstätter vom Union C19 Squash Team Wien. Florian Meisenbichler (Lemon Schwechat / NÖ) war nach seinen zwei Fünf-Satz-Schlachten nicht mehr in der Lage, noch entscheidende Impulse zu setzen: 3:0.

Alles in Allem:

Ein Turnier, bei dem der haushohe Favorit gewonnen hat.

Ein erfolgreiches Turnier, das allen Teilnehmern viel Spaß gemacht hat.

Ein Turnier, das hoffentlich 2018 eine noch erfolgreichere Neuauflage erleben darf!

 

 

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